Bautechnik

Berufsbezeichnung: Meister der Betonsteinindustrie (IHK) Betonstein- und Terrazzoherstellermeister (HK)

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siehe auch unter: www.meisterschule-ulm.de

Aufgaben und Tätigkeiten:
Beide Ausbildungsrichtungen finden ihr verantwortungsvolles und deshalb auch gut entlohntes Arbeitsfeld sowohl in der selbstständigen Führung eines Betriebes als auch in der angestellten Tätigkeit in der Werksleitung von Fertigteilwerken und Betonwarenunternehmen, aber auch in der Arbeitsvorbereitung und Kalkulation.

Berufsaussichten:
Gemessen an den in unserer Schule eingehenden Nachfragen renommierter Betriebe nach fertigen Meistern und der in den nächsten Jahren anstehenden Nachfolgeproblematik vieler Betriebe sind die Berufsaussichten als hervorragend zu bezeichnen. Eine weiter gehende Ausbildung zum Techniker und Ingenieur wird mit der Meisterausbildung ebenfalls eröffnet.

Zulassungs-Voraussetzungen Handwerk:
Eine Meisterprüfung kann abgelegt werden, wenn eine Gesellenprüfung (oder entsprechende Abschlussprüfung) in einem anerkannten Ausbildungsberuf vorliegt.
Die Gesellenprüfung braucht nicht dem Handwerk entsprechen, in dem die Meisterprüfung abgelegt weiden möchte.
Eine Gesellen- bzw. Praxistätigkeit ist nicht mehr nachzuweisen.

Zulassungs-Voraussetzungen Industriemeister:
(Besondere Zulassungsvoraussetzungen gem. § 8 FPrO)
Zur Industriemeisterprüfung der Fachrichtung Betonsteinindustrie ist zuzulassen, wer neben der in der Fortbildungsprüfungsordnung genannten Voraussetzungen bis zum Beginn der Prüfung

a) eine Abschlussprüfung zum/zur Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie - vorgefertigte Betonerzeugnisse, Betonfertigteilbauer/in im Betonfertigteilbau der Fachrichtungen Betonstein und Terrazzo, zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/in, zum/zur Betonwerker/in, zum/zur Fertigungsmechaniker/in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse oder zum/zur Betonbauer/in bestanden und eine zweijährige einschlägige fachpraktische Tätigkeit in der Betonsteinindustrie ausgeübt hat. Auf die erforderliche Berufspraxis wird der Besuch einer einjährigen Fachschule in Vollzeitunterricht mit einem Jahr Berufspraxis angerechnet.

oder

b) auf eine andere Weise glaubhaft macht, dass er Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat, die einem Ausbildungsberuf der Betonverarbeitung entsprechen. In Ausnahmefällen kann die Kammer eine Stellungnahme des zuständigen Prüfungsausschusses einholen.

oder

c) eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden und eine dreijährige einschlägige fachpraktische Tätigkeit in der Betonsteinindustrie ausgeübt hat. Darauf wird der Besuch einer einjährigen Fachschule in Vollzeitunterricht mit einem Jahr Berufspraxis angerechnet.

oder

d) ohne abgeschlossene Berufsausbildung mindestens 6 Jahre einschlägig fachpraktisch, davon 3 Jahre in der Betonsteinindustrie, tätig war.

Unterricht:
Vollzeitschule, 1 Jahr (2 Semester), Beginn jeweils im Januar.
Wöchentlich ca. 40 Unterrichtsstunden

Fachpraktischer Bereich:
Technologiepraktikum, Aufreiߟen, Betonprüfung
Fachtheoretischer Bereich:
Technische Mathematik, Werkstoffkunde Baukunde, Maschinenkunde, Fertigungstechnik, Statik und Stahlbeton, Baurecht, Kalkulation, Datenverarbeitung
Wirtschaftlich-rechtlicher Bereich:
Rechnungswesen, Rechts- und Sozialwesen, Wirtschaftslehre,
Berufs- und arbeitspädagogischer Bereich:
Berufs- u. Arbeitspädagogik.

Nach erfolgreichem Besuch der 2 Semester erhalten die Teilnehmer jeweils ein Abschlusszeugnis.
Die Meisterprüfung kann nach dem 2. Semester an der Handwerkskammer Ulm bzw. der Industrie- und Handelskammer abgelegt werden. Die Zulassung zur Meisterprüfung durch die Meisterprüfungskommission hat der Bewerber selbst zu betreiben.

Gebühren:
Folgende Gebühren werden von der Stadt Ulm pro Semester z. Zt. berechnet:

Unterrichtsgebühr 289,00 Euro
Materialgeld 237,00 Euro

Diese Gebühren sind jeweils vor Beginn des Semesters zu entrichten.
Beim vorzeitigen Ausscheiden besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Gebühren.

Förderungen:
Finanzielle Förderungen können vom Teilnehmer beantragt werden:

bei den Arbeitsämtern oder den Landesversicherungsanstalten (Rehabilitation)
nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beim zuständigen Landratsamt oder BAföG-Amt der Stadt
nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, sog. Meister-BAföG) bei den Bafög-Ąmtern (Landratsamt) als Unterhaltszuschuss und/oder Darlehen.

Ansprechpartner:
Abteilungsleiter:
Studiendirektor Steffen Klink, Tel. 0731 161-3829

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