Bautechnik

Schornsteinfeger/-in Meisterschule

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Aufgaben und Tätigkeiten:
Der zum Handwerk gehörende Berufe des Schornsteinfegers bzw. der Schornsteinfegerin hat eine sehr lange Tradition. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aus der Einsicht heraus geboren worden, Bewohner von Städten und Dörfern vor Feuersgefahren zu schützen. Diese ging von der Inbetriebnahme der Feuerstätten und deren Ableitung von Rauch und Abgasen durch Schornsteine aus. Das Schornsteinfegerhandwerk hatte und hat bis in die heutige Zeit die Aufgabe, vor diesen Gefahren zu schützen. Heute drohen den Menschen nicht nur die Feuersgefahren, die bei der Verbrennung der Brennstoffe entstehen.


Eine weit gröߟere Gefahr der modernen Industriegesellschaft geht von der Verbrennung der neuen Brennstoffe ֖l und Gas aus. Hierbei entstehen erhebliche Bedrohungen der Umwelt durch Immissionen und Emissionen der verschiedenen Schadstoffe. Da davon alle Lebewesen betroffen werden, ist es naheliegend, dass der Schornsteinfeger nicht nur Brandschützer sondern auch Umweltschützer ist.
Durch sein Fachwissen in der Heizungs- und Umwelttechnik trägt der Schornsteinfegermeister/die Schornsteinfegermeisterin dazu bei, den Ausstoߟ von Schadstoffen bei der Verbrennung und der damit verbundenen Umweltbelastungen zu vermindern. Hierzu überprüft er durch Messungen an Feuerstätten die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Weiter steht er den Kunden sowohl beim Hausbau als auch bei Fragen im Bereich Heizung, Schornsteintechnik, Solartechnik, Energieberatung und Brandschutz als neutraler Berater zur Verfügung.

Voraussetzungen:
Erstausbildung im Schornsteinfegerhandwerk als Geselle.
Um keine eventuellen Nachteile bei der Rangstichtagsberechnung zu haben, wird eine sofortige Meldung zur Meisterprüfung bei der Handwerkskammer empfohlen, da zur Meisterprüfung keine praktische Tätigkeit als Schornsteinfeger/Schornsteinfegerin vorausgesetzt wird. Die Meisterprüfung kann danach zu einem späteren Zeitpunkt abgelegt werden.
Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm legt auf eine gute Ausbildung Wert und empfiehlt daher seinen Meisterschülern eine zweijährige praktische Tätigkeit als Schornsteinfeger/Schornsteinfegerin vor der Meisterprüfung. Damit können die handwerklichen Fähigkeiten nach der Gesellenprüfung gefestigt werden. In Ausnahmefällen können Meisterschüler früher in die Meisterschule für Schornsteinfeger eingeschult werden. Hierzu ist die Zustimmung der Schulleitung notwendig.
Die Meisterprüfungsvorbereitung an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm umfasst ein Schuljahr. Sie beginnt nach den Sommerferien (in der Regel im September) und endet im Juli des folgenden Jahres. Die Schulferien richten sich nach der amtlichen Ferienregelung des Landes Baden-Württemberg und der örtlichen Regelung im Stadtkreis Ulm.

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