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Technisches Gymnasium (Gestaltungs- und Medientechnik)

Achtung: Verändertes Aufnahmeverfahren
Ab dem Schuljahr 2017/2018 erfolgt Ihre Anmeldung an unserem Technischen Gymnasium über ein zentrales Online-Verfahren (BewO) auf dem Portal SCHULE-IN-BW unter www.schule-in-bw.de/bewo. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen.
Zusätzlich zur Online-Bewerbung einzureichende Unterlagen (z. B. Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse) entnehmen Sie bitte Ihrem Bewerbungsausdruck (nach erfolgter Online-Bewerbung).
Einen Flyer zum Bewerberverfahren finden Sie hier: BewO Flyer.pdf.

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Anmeldung Download (Link zuBewO)

Bildungsziel:

Das Technische Gymnasium (TG) ist ein berufliches Gymnasium mit der Eingangsklasse (Klasse 11) und den Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13). Es bietet an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule künstlerisch und gestalterisch begabten Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss die Möglichkeit, das Abitur zu erwerben.
Die Berufsbezogenheit ist ein wesentliches Unterrichtsmerkmal. Hierbei stellt das Profilfach im Fächerkanon des Technischen Gymnasiums einen beruflich orientierten Unterrichtsschwerpunkt dar.
Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule bietet das Profil Gestaltungs- und Medientechnik (Profil GMT) an.

Abschluss:
Abitur (Allgemeine Hochschulreife)
Das Technische Gymnasium schließt mit dem Abitur ab, welches bundesweit anerkannt wird und somit zum Studium aller Fächer an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien in Deutschland berechtigt.

Aufnahmevoraussetzungen:
Realschulabschluss,
Fachschulreife,
Werkrealschulabschluss oder
Realschulabschluss an einer Gemeinschaftsschule (M-Niveau) mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik, wobei in jedem dieser Fächer mindestens die Note „ausreichend“ erreicht sein muss.
Oder: Versetzungszeugnis in Klasse 10 bzw. Klasse 11 des 8-jährigen Gymnasiums oder in die Klasse 11 des 9-jährigen Gymnasiums.
Oder: Versetzungszeugnis in die gymnasiale Oberstufe bei Schülern der Gemeinschafts-schule mit E-Niveau in Klasse 10.

Auswahlverfahren:
Ein Auswahlverfahren wird durchgeführt, wenn mehr Bewerber die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen als aufgenommen werden können. Die Auswahl erfolgt nach dem Notendurchschnitt der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik. Bei gleicher Rangfolge entscheidet der Notendurchschnitt aus allen Fächern mit Ausnahme der Arbeitsgemeinschaften. Für Bewerber mit Versetzungszeugnis in die Klasse 10 bzw. Klasse 11 des 8-jährigen Gymnasiums, bzw. Klasse 11 des 9-jährigen Gymnasiums, werden bis zu 15 % der Plätze reserviert. Für diese Bewerber wird eine eigene Rangliste erstellt. GMS-Schüler/innen mit M-Niveau werden der Bewerbergruppe der Realschüler zugeordnet. GMS-Schüler/innen mit E-Niveau mit 2. Fremdsprache werden der Bewerbergruppe der Gymnasiasten zugeordnet, GMS-Schüler/innen mit E-Niveau ohne 2. Fremdsprache der Bewerbergruppe der Realschüler.

Fremdsprachenunterricht:
Die weitergeführte Fremdsprache ist Englisch. Zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife muss mindestens 4 Jahre versetzungsrelevanter Unterricht in einer zweiten Fremdsprache nachgewiesen werden.
Diese Voraussetzung erfüllen (bereits beim Eintritt das TG) alle von einem Gymnasium wechselnden Schüler/innen sowie Realschüler/innen, die an der Realschule Französisch als Wahlpflichtfach (über 4 Jahre hinweg) gewählt haben. Diese Schüler/innen müssen am TG keine zweite Fremdsprache mehr besuchen.
Schüler/innen ohne diese ausreichenden Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache müssen am TG in der Eingangsklasse (Klasse 11) und in den Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) Unterricht in einer zweiten Fremdsprache belegen (Französisch, 4 Stunden pro Woche).

Unterrichtsorganisation und -angebot:
In der Eingangsklasse (Klasse 11) wird im Klassenverband unterrichtet.
Kernfächer sind Deutsch, Englisch, Mathematik und die Profilfächer Gestaltungs- und Medientechnik.
Maßgebende Fächer sind u.a. Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Religionslehre bzw. Ethik, Physik, Chemie, Computertechnik und Sport.

In der Eingangsklasse wird im Profilfach der Theorieunterricht ergänzt durch das praktische Unterrichtsfach "Angewandte Gestaltungs- und Medientechnik".
Im Profil GMT werden Verfahren und Werkzeuge der Gestaltung zum Entwurf zwei- und dreidimensionaler Produkte eingesetzt.

Nach einer Einführungsphase werden die Schüler/innen in der Eingangsklasse mit den Unterrichtsmethoden und der Arbeitsweise der gymnasialen Oberstufe vertraut gemacht, so dass sie am Schuljahresende die Fächerwahl für die Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) treffen können.

Die Unterrichtsfächer der Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) werden in Kursen angeboten (Kurssystem). Ein Kurs dauert ein halbes Schuljahr.
Das Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik wird 6 Stunden pro Woche unterrichtet und wird doppelt gewichtet.
Die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch (bzw. Französisch) werden 4 Stunden pro Woche unterrichtet.
Darüber hinaus sind aus dem Pflicht- und Wahlbereich weitere Fächer zu wählen, wobei bestimmte Kurse verbindlich festgelegt sind.
In den Jahrgangsstufen 1 und 2 gliedert sich das Unterrichtsangebot in folgende 3 Aufgabenfelder:

Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld (AF I)
Deutsch, Englisch, Französisch, Literatur, Bildende Kunst

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (AF II)
Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religionslehre bzw. Ethik

Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld (AF III)
Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Gestaltungs- und Medientechnik, Computertechnik, Sport, Philosophie

In der Abiturprüfung werden schriftlich geprüft:
Das Profilfach, Mathematik, Deutsch oder Englisch sowie ein weiteres, von der Schülerin, bzw. vom Schüler gewähltes Fach. Darüber hinaus bestimmt die Schülerin, der Schüler ein Fach, das mündlich geprüft wird.
Bei der Kurswahl werden die Schüler/innen von Oberstufenberatern und einem Tutor unterstützt.
Folgende Unterrichtsinhalte werden in den Profilfächern behandelt:
Profil GMT Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik: Flächengestaltung, Typografie und Layout, Mediengestaltung, Produktgestaltung, Design, Gestaltung interaktiver Multimediaprodukte.

Kosten:
Lernmittel werden vom Schulträger zur Verfügung gestellt. Für Lernmittel von geringem Wert hat der Schüler selbst aufzukommen.

Förderung:
gemäß BaföG. Zu beantragen beim zuständigen Landratsamt des jeweiligen Landkreises.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner
0731 161-3819

Die Berufsschule

Die meisten Hauptschülerinnen und Hauptschüler, eine große Anzahl von Realschülerinnen, Realschülern und viele Abiturienten und Abiturientinnen beginnen eine Berufsausbildung, z.B. in Industrie, Handel, Handwerk oder in der öffentlichen Verwaltung. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen sie an ein bis zwei Tagen in der Woche die Berufsschule.
Diese kombinierte Ausbildung in Schule und Betrieb nennt man "duales System" der Berufsausbildung.

Der Unterricht in der Berufsschule ist stark berufsbezogen. Für eine gute Allgemeinbildung und um die Fachbildung zu unterstützen, werden aber auch Fächer wie Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde und Religionslehre unterrichtet.
Die Ausbildung beginnt im ersten Lehrjahr mit einer beruflichen Grundbildung, nach der Spezialisierung im zweiten und dritten Jahr schließen Schüler/-innen die Ausbildung als Gesellen/Gesellinnen, Gehilfen/Gehilfinnen oder Facharbeiter/-innen ab. Wer danach weitermachen will, hat verschiedene Möglichkeiten: So kann man nach ein bis drei Jahren Berufstätigkeit eine Fachschule besuchen und z.B. Meister werden.

Am Ende des dritten Ausbildungsjahres bzw. bei Verkürzung nach dem zweiten Ausbildungsjahr können Sie an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule das sogenannte KMK-Fremdsprachenzertifikat in Englisch erwerben. Wenn Sie die Prüfung hierzu erfolgreich bestanden haben, erhalten Sie ein Zertifikat, das auf internationalen Standards beruht und deshalb auch international anerkannt wird. Nähere Informationen im Download.
 
Anmeldeformular für die Berufsschule:
Anmeldung

Einjährige Berufsfachschulen

Zweijährige Berufsfachschule Bautechnik mit Abschluss "Fachschulreife"

Zweijährige Berufsfachschule Bautechnik mit Abschluss "Fachschulreife"
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In dieser zweijährigen Vollzeitschule erhalten die Jugendlichen neben einer erweiterten Allgemeinbildung eine Grundausbildung im gewerblich-technischen Bereich. An der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule wird seit dem Schuljahr 2005/06 der Profilbereich Bautechnik angeboten.

Abschlüsse und Anschlüsse:
Hauptschülerinnen und Hauptschüler erlangen hier einen mittleren Bildungsabschluss, die Fachschulreife, wodurch sich ein breites Spektrum an Berufsausbildungsmöglichkeiten – oft mit verkürzter Ausbildungsdauer – bietet. Mit diesem Abschluss sind die Jugendlichen auch zum Besuch eines Berufskollegs oder eines beruflichen Gymnasiums berechtigt.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner
0731 161-3819

Meisterschule

Facharbeiter/innen und Gesellen/ Gesellinnen, die bereits mitten im Berufsleben stehen, können sich an den Fachschulen auf das mittlere Management vorbereiten oder für die berufliche Selbstständigkeit qualifizieren. Auf der Basis der jeweiligen Ausbildungsberufe werden die Qualifikationen erweitert und vertieft. Die einjährigen Fachschulen werden als Meisterschulen geführt:

Sie bereiten die jungen Leute auf die Meisterprüfung vor, die z. B. vor den Handwerkskammern oder den Industrie- und Handelskammern abgelegt werden muss.

1-jähriges Berufskolleg

Auf dem zweiten Bildungsweg zur Fachhochschulreife
im einjährigen Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife
gewerblich-technische Ausrichtung (1BKFHT)

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Das 1BKFHT bietet Interessentinnen und Interessenten mit mittlerem Bildungsabschluss und abgeschlossener, mindestens zweijähriger Berufsausbildung (bzw. gleichgestellter Berufserfahrung) die Möglichkeit, die bundesweit anerkannte Fachhochschulreife zu erwerben.
Somit ist dieses einjährige Berufskolleg im Vollzeitunterricht eine Einrichtung des zweiten Bildungsweges.

Studiermöglichkeiten:
an den Hochschulen (bisherige Fachhochschulen) der Bundesrepublik ohne Einschränkungen

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • mittlerer Bildungsabschluss
  • (Realschulabschluss, Versetzung nach Klasse 11 Gymnasium o.ä.)
  • Die Schulausbildung wird durch BaföG gefördert!

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner 
0731 161-3819

Berufskolleg für Grafik-Design

Wissenswertes über die Ausbildung finden Sie unter:
Berufskolleg für Grafik-Design oder auf der eigenen Internetseite des BKGD.

Ebenso finden Sie hier die aktuellen Termine für die Mappenberatung.

Technische Oberschule

Die Technische Oberschule - Oberstufe der Berufsoberschule
Auf dem zweiten Bildungsweg zum Abitur an der
Technischen Oberschule (2jährig)

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Mit einer Fremdsprache (Englisch)
zur fachgebundenen Hochschulreife
Studienmöglichkeiten:
Berufsakademien, Hochschulen (bisherige Fachhochschulen)
Universitäten und Technische Hochschulen (mit Einschränkungen)

Mit einer zweiten Fremdsprache (z.B. Französisch)
zur allgemeinen Hochschulreife

Studienmöglichkeiten:
in der ganzen Bundesrepublik ohne Einschränkungen

Voraussetzungen:
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • mittlerer Bildungsabschluss
  • (Realschulabschluss, Versetzung nach Klasse 11 Gymnasium o.ä.)
  • mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den Fächern
  • Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik
  • Bei Nichterreichen des Notendurchschnitts bzw. nach 9+3-Abschluss ist eine Aufnahmeprüfung abzulegen.
  • Die Schulausbildung wird durch BaföG gefördert!

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner 
0731 161-3819

Ausbildungsvorbereitung (AV)

Leben meistern,
Erfahrungen sammeln,
Zukunft gestalten ...

Jugendliche, die im Anschluss an den Besuch der allgemein bildenden Schule noch Förderbedarf haben, werden seit dem Schuljahr 2019/20 an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule (FSS) über eine Ausbildungsvorbereitung zu einer Ausbildung geführt. Durch den Besuch des ersten Jahres in der Ausbildungsvorbereitung erfüllen die Jugendlichen die Berufsschulpflicht, die sich an die Schulpflicht der allgemeinbildenden Schulen anschließt. Darüber hinaus kann AV auch Jugendlichen mit dem Bildungsziel der Fachschulreife (Besuch der zweijährigen zur Fachschulreife führenden Berufsfachschule 2BFS), im zweiten Jahr einen flexiblen Weg mit hoher Durchlässigkeit in Ausbildung bieten. Das zweite Jahr zur Fachschulreife wird die FSS voraussichtlich ab dem Schuljahr 2022/23 anbieten.

Die pädagogisch-didaktische Konzeption
In der Ausbildungsvorbereitung legen wir eine Pädagogik für niveaudifferenziertes Lernen mit individualisierten Lernprozessen und enger Lernbegleitung zu Grunde. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei auf dem für sie passenden Lernniveau. Dies ermöglicht, an der FSS voraussichtlich ab dem Schuljahr 2022/23, die Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern der zweijährigen zur Fachschulreife führenden Berufsfachschule (2BFS) in die Lerngruppe von AV dual. Zur Zeit bewährt sich dies in einer pädagogischen Erprobung (Schulversuch BFPE) und erzeugt eine hohe Durchlässigkeit insbesondere in Richtung Ausbildung.

AV wird generell als Ganztagsklasse organisiert, um das Zeitmuster der Arbeitswelt abzubilden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch mehr Lernzeit, um den Bildungsgang möglichst erfolgreich zu absolvieren. Die Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen und Selbstlerntechniken bildet einen pädagogischen Schwerpunkt, um die Voraussetzungen der Jugendlichen für eine Ausbildung nachhaltig zu verbessern. Auf dieser Grundlage entwickeln die Jugendlichen auch ihre allgemein bildenden Kompetenzen weiter.

In einer sechs- bis achtwöchigen Orientierungsphase zu Beginn des Schuljahres wird in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur versucht, die Jugendlichen ggf. in Ausbildung nachzuvermitteln. Darüber hinaus besteht das Beratungs- und Vermittlungsangebot der Berufsberatung während des Schulbesuchs weiter. Außerdem erfolgt in der Orientierungsphase die Vorbereitung der Jugendlichen auf das Betriebspraktikum.

Abschluss
Jugendliche, die auf dem Kompetenzniveau des Hauptschulabschlusses lernen, können am Ende des Schuljahres eine zentrale Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und ggf. Englisch ablegen. Sie können ein Abschlusszeugnis von AV mit einem dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand erwerben.

Das Betriebspraktikum
Das Betriebspraktikum wird an der FSS in Blockform organisiert und von den Lehrkräften sowie der Schulsozialarbeit betreut. Förderbedarf, der sich ggf. aus den Anforderungen des Betriebspraktikums ergibt, fließt in die individuelle Lernbegleitung des Schülers mit ein.

Die Schulwochen umfassen 32 - 34 Stunden Unterricht. Die Unterrichtsstunden werden durch zusätzliche Angebote zu ganztägigem Lernen ergänzt. Im Rahmen eines handlungsorientierten und projektbasierten Unterrichts in berufsbezogenen Lernfeldern und lebensweltbezogenen Arbeitsfeldern erwerben die Jugendlichen berufliches Vorwissen und praktische Grundfertigkeiten in einem der Berufsfelder Bautechnik, Farbe, Holz, Körperpflege oder Nahrung. Das Betriebspraktikum kann auch in einem weiteren Berufsfeld absolviert werden.

Im Praktikum werden die Jugendlichen an die Ausbildung herangeführt. Gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels bietet das Praktikum Betrieben die Möglichkeit, Bewerberinnen und Bewerber kennenzulernen, die für eine Ausbildung in Frage kommen. Das Praktikum unterstützt Jugendliche in der Berufsvorbereitung, bereitet auf eine spätere Ausbildung vor und vermittelt einen Einblick in das jeweilige Berufsfeld. Das Praktikum orientiert sich an den betrieblichen Gegebenheiten und vermittelt fachliche und überfachliche Inhalte. Die Jugendlichen können auch unterjährig in eine Ausbildung übernommen werden.

Die Arbeitszeiten im Praktikum entsprechen denen eines nicht volljährigen Auszubildenden. Die Lehrkräfte der Schülerinnen und Schüler bzw. die Schulsozialarbeit besuchen die Jugendlichen regelmäßig im Betrieb und können auch bei Problemen angesprochen werden. Sie stimmen sich eng mit dem Lernberater oder der Lernberaterin der Schülerin bzw. des Schülers ab.

Die Jugendlichen sind nicht sozialversicherungspflichtig. Sie schließen in der Schule eine Haftpflicht- und Unfallversicherung ab. Die Gewährung einer Praktikumsvergütung durch die Betriebe erhöht erfahrungsgemäß die Motivation der Jugendlichen, sie ist jedoch eine freiwillige Leistung der Betriebe. Unterstützung erhalten die Betriebe durch die Schulen und die zuständigen Kammern. Die Schulen unterstützen die Jugendlichen bei der Praktikumsplatzsuche und bereiten sie auf die Anforderungen des Praktikums vor. Die Kammern haben einen Ansprechpartner, der ebenfalls die Praktikumsplatzakquise unterstützt und erste Anlaufstelle bei Fragen zum Praktikum ist. Betriebe, die Interesse haben, Praktikumsplätze für AV zur Verfügung zu stellen, können sich an ihre Kammer wenden.

Hilfen
  • Lernmittelfreiheit
  • Fahrtkostenzuschuss für den Schulweg
  • Hilfestellungen bei der Suche von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen, einschließlich Bewerbungstraining
  • Beratung bei schulischen und privaten Problemen und bei Laufbahnfragen (Beratungslehrer)
Außerschulische Aktivitäten
Darüber hinaus führen wir im Rahmen der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule regelmäßig "Erlebnispädagogische Tage" durch, in denen die Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein an einem schulfernen Ort erlernen.

Ansprechpartner
Studiendirektor Matthias Vogt
0731 161-3844

Studienrätin Lisa Puff
Studienrat Jörg Stohr
0731 161-3877

Kooperatives BVJ

Berufsvorbereitungsjahr in kooperativer Form mit der Pestalozzischule

Zielsetzung und Organisation
Um dem besonderen Bedarf von Förderschüler/-innen beim Übergang von der Schule in den Beruf gerecht zu werden, bietet eine Kooperation zwischen der Förderschule, der Pestalozzischule und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, in unmittelbarer Nachbarschaft im gleichen Sozialraum der Stadt Ulm eine gute Möglichkeit, noch nicht berufsreifen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lernbeeinträchtigungen einen Zugang zu Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen und somit den Berufseinstieg möglichst schonend und mit gegenseitiger Unterstützung der Kollegien beider Schulen zu realisieren. Die Kooperation ist auf zwei Jahre angelegt. An ihr können Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die nach Abschluss des Bildungsgangs der Förderschule keinen anderen schulischen Anschluss gefunden haben. Während im ersten Jahr die Pestalozzischule die federführende Stammschule der Kooperation ist, wechseln die Schülerinnen und Schüler im zweiten Schuljahr im Klassenverband in das Berufsvorbereitungsjahr. Der Unterricht wird entsprechend den Stundentafeln im ersten Jahr im Umfang von 26 bis 30 Stunden in der Woche durch die Pestalozzischule und im Umfang von 6 bis 10 Stunden (fachlicher Bereich) in der Woche durch die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule erfolgen. Im zweiten Jahr findet der Unterricht an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule statt, wobei weiterhin Lehrerinnen und Lehrer der Pestalozzischule Unterricht z. B. in Deutsch, Gemeinschaftskunde, Religion und Sport erteilen. Um auch Erfahrungen in der Berufswelt sammeln zu können, bietet die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule im 2. Jahr ein Berufspraktikum über das gesamte Schuljahr bzw. im Block an.

Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung. Durch Ablegung einer Zusatzprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und evtl. Englisch kann ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand erworben werden. Das Berufsvorbereitungsjahr befreit von der weiteren Verpflichtung zum Besuch der Berufsschule. Wird nach dem Berufsvorbereitungsjahr ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, so besteht weiterhin Berufsschulpflicht.

Stundentafel:

PDF zum Ausdruck:
Stundentafel Download

Hilfen:
  • Lernmittelfreiheit
  • Fahrtkostenzuschuss für den Schulweg
  • Hilfestellungen bei der Suche von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen, einschließlich Bewerbungstraining
  • Beratung bei schulischen und privaten Problemen und bei Laufbahnfragen (Beratungslehrer)

Besonderheiten:
Durch eine enge Vernetzung zwischen den Lehrerinnen der Pestalozzischule und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, der Schulsozialarbeit, den Kammern, Innungen, einzelner Firmen und dem Arbeitsamt wird es uns wie im BVJ in der Regelform auch gelingen, den meisten Schülerinnen und Schülern einen sinnvollen Start in den Berufsalltag und in ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Dazu bedarf es freilich des vollen Engagements aller Beteiligten – besonders auch der Schülerinnen und Schüler und ihrer Erziehungsberechtigten.

Außerschulische Aktivitäten:
Zu unserem Konzept im BVJ gehört ein Betriebspraktikum, das während des Schulversuchs hauptsächlich in den Berufsfeldern Holztechnik und Farbtechnik durchgeführt wird, in dem die Jugendlichen den beruflichen Alltag ausprobieren können. Aus diesen Kontakten zu den unterschiedlichsten Unternehmen und Firmen in der Region erwachsen immer wieder feste Ausbildungsverhältnisse.

Darüber hinaus führen wir im Rahmen der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule regelmäßig "Erlebnispädagogische Tage" durch, in denen die Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein an einem schulfernen Ort erlernen.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Matthias Vogt
0731-161-3844

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